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Die Zufahrt vom Obersalzberg auf den Kehlsteinparkplatz ist ein Meisterwerk der Ingenieurkunst. In nur 13 Monaten wurde eine Straße von 6,5 Kilometern Länge aus dem harten Fels des Kehlsteins gesprengt, die in ihrer baulichen Eigenart einmalig auf der Welt ist: Der gewaltige Höhenunterschied von 700 Metern wird mit einer einzigen Kehre überwunden, wobei die steile Nordwestseite des Kehlsteins zweimal durchquert wird. Da die Strasse so schmal ist, gibt es drei Ausweichen.
1952 wurde die Kehlsteinstraße für den Individualverkehr gesperrt und ein Linienverkehr zum Kehlsteinparkplatz eingerichtet. Mit den Bussen geht es hinauf auf einen achtzehnhundert Meter hoch gelegenen geräumigen Parkplatz, wo sie plötzlich vor einem großen schweren Messingtor im nackten schroffen Felsen endigt.
Am Fuße der Bergwand befindet sich dieses kupferbeschlagene Tor, von Granitquadern eingefasst. Man sieht in einen langen, geschickt beleuchteten Tunnel. Am Ende des Tunnels befindet sich der Fahrstuhlschacht aus purem Messing und gepolsterten Sitzgelegenheiten mit dem man das Kehlsteinhaus erreicht.
Die Felsputzer
Da sich durch Frost und Schnee
während des Winters Gesteins
brocken in den Felswänden
oberhalb der Kehlsteinstraße
lösen, werden die Wände jeden
Frühling "geputzt". Seit 1952
konnte so ein unfallfreier Betrieb
gewährleistet werden.
Öffnungszeiten
Mai - Oktober
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